TRIUMPH-Geschäftsjahr 2011
Die britische TRIUMPH Motorcycles Group konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2011 trotz negativer Marktentwicklung eine positive Entwicklung aufweisen: Die guten Geschäftszahlen für das am 30. Juni abgelaufene Wirtschaftsjahr zeigen insgesamt einen um elf Prozent gestiegenen Umsatz.
Der britische Motorradhersteller TRIUMPH konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2011 die positive wirtschaftliche Entwicklung der letzten Jahre fortsetzen. Der Umsatz der gesamten TRIUMPH-Gruppe stieg gegenüber dem Geschäftsjahr 2010 um elf Prozent von GBP 312,4 Millionen (365,4 Millionen Euro) auf 345,3 Millionen Pfund (403,9 Millionen Euro). Im betrachteten Zeitraum stieg der Absatz von TRIUMPH-Motorrädern um sieben Prozent von 45.501 auf 48.684 Einheiten. Angesichts der rückläufigen globalen Entwicklung von minus sieben Prozent (Motorräder über 500 Kubik) im letzten Jahr darf diese Entwicklung als großer Erfolg betrachtet werden, der zuvorderst auf die gute Modellpolitik mit attraktiven neuen Motorrädern und die aktive Händlerschaft zurück zu führen ist.
Im Geschäftsjahr 2011 stieg der Betriebsgewinn vor Zinsen und Steuern von 15,1 Millionen Britischen Pfund (17,6 Millionen Euro) auf 22,3 Millionen GBP (26,0 Millionen Euro). Grund dafür waren der starke Verkauf von Motorrädern, Zubehör, Bekleidung und weiterer zugeordneter Produkten sowie eine optimierte Kostenkontrolle, die bessere Ausnutzung von Arbeitskapital und günstigere Wechselkurse.
TRIUMPH ist weiterhin sehr besorgt hinsichtlich der generellen Marktaussichten für das Geschäftsjahr 2012 infolge der anhaltenden globalen Finanz- und Wirtschaftskrise und ihrer Auswirkungen auf das Konsumverhalten. Neue Modelle sind stets die Triebfeder für wirtschaftliches Wachstum, und so hat TRIUMPH in der Krise die Ausgaben für die hauseigene Entwicklungsabteilung erhöht, um gestärkt in die nächsten Jahre gehen zu können. Für dieses Jahr hat TRIUMPH bereits drei brandneue Modelle vorgestellt, die neue Tiger Explorer, Speed Triple R und die Steve McQueen Edition. Die ersten Reaktionen der Händler, der Fachpresse und der Endverbraucher auf die neue Modellpalette 2012 sind äußerst positiv, so dass der britische Traditionshersteller durchaus zuversichtlich ins neue Geschäftsjahr geht.
Noch stärker als auf internationalem Parkett entwickelt sich die Marke TRIUMPH auf dem heimischen Markt. Michael Nier, General Manager der deutsch-österreichischen TRIUMPH-Niederlassung: „Dank unserer vielfältigen Anstrengungen haben wir es im abgelaufenen Geschäftsjahr geschafft, das TRIUMPH-Absatzvolumen im von uns verantworteten Bereich Deutschland/Österreich sogar um 36 Prozent zu steigern.“
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