Triumph geschichte

1902 Das erste Triumph Motorrad wird hergestellt, angetrieben von einem 2.2hp Minverva Motor. Es sollte in der Folge als No. 1 bekannt werden.

1907 Ein neuer 450cc Motor, der 3.5hp leistet, wird nun verwendet. Die jährliche Produktion steigt auf 1000 Stück an, weshalb die Fabrik auf ein grösseres Grundstück an der Priory Street in Coventry umzieht.

1915 Triumph wird zum Ausrüster des Alliierten Militärdients ernannt und stellt in dieser Funktion die Typ H ‘Trusty’ Motorräder her. Von den 57000 produzierten 499cc starken Maschinen mit einem einzelnen luftgekühlten Zylinder, werden 30000 im aktiven Dienst eingesetzt.

1927 Die Fabrik in Coventry umfasst 500000 Quadratmeter und die 3000 Angestellten produzieren 30000 Motorräder pro Jahr.

1936 Triumph trennt den Bereich Automobil und Motorrad in zwei getrennte Geschäftseinheiten. Edward Turner wird zum neuen Chefdesigner ernannt.

1937 Turner stellt die 498cc Speed Twin (T100) vor, deren Topspeed über 90 mph beträgt. Sie ist das definitive britische Motorrad und begründet ein Design für Triumph Motorräder, welches mehr als 40 Jahre andauern wird.

1940 – 1945 Über 50000 Motorräder werden im Hinblick auf den Krieg an die Armee verkauft. Die Fabrik an der Priory Street wird am 14. November 1940 durch den Blitz-Angriff auf Coventry zerstört. Als Notlösung dienen Räumlichkeiten in Warwick, bis im Jahr 1942 eine neue Fabrik in Meriden eröffnet wird.

1946 Als wieder Frieden herrscht, konzentriert sich das Unternehmen auf drei Modelle: die Tiger 100 (in deren Sattel Eric Lyons beim 1946 Manx Grand Prix zum Sieg fährt), die Speed Twin und die kleinere Touring 349cc 3T. Alle drei Modelle haben eine teleskopische Vordergabel.

1954 Marlon Brando fährt eine 650cc Thunderbird 6T in ‘The Wild One’.

1955 Johnny Allen erreicht 193 mph während der  Bonneville Salt Flats, auf einer Streamliner angetrieben von einem getunenten 650cc Thunderbird Motor. Es ist der Start in eine bemerkenswerte Ära der totalen Dominanz von Triumph in Sachen Leistung. Triumph hält den absoluten Geschwindigkeitsrekord für Motoräder während 15 Jahren in Folge, abgehen von einem kurzen 33-tägigen Intermezzo.

1959 Die legendäre T120 Bonneville 650 wird vorgestellt. Ihren Namen trägt Sie zu Ehren des Orts, an dem Triumph unzählige Geschwindigkeits-Weltrekorde aufgestellt hat. Die Bonneville ist dazu bestimmt, eines der grossartigsten Motorräder zu werden und noch dazu der meistverkaufte britische Zweizylinder aller Zeiten.

1963 Im Film ‚The Great Escape‘ wird eine TR6 650 Trophy von Bud Ekins und dem ungleich berühmteren Steve McQueen gefahren, zum Springen gebracht und gecrasht.

1966 Buddy Elmore gewinnt das Daytona 200 auf einer serienmässig hergestellten 500cc Tiger. Die Gyronaut X-1, ein Streamliner angetrieben von zwei Triumph 650cc Motoren, erzielt den neuen Geschwindigkeitsrekord mit 245.6 mph auf den Bonneville Salt Flats.

1967 Gary Nixon beweist, dass der Vorjahressieg im Daytona 200 kein Zufall war, indem er den Erfolg wiederholt auf einer Tiger 100. John Hartle erweitert die Erfolgsbilanz mit seinen Leistungen in der Production TT. 28700 Triumph Motorräder werden in den USA verkauft.

1968 Der 750cc Dreizylinder hat endlich sein grosses Debut als Antrieb der Trident und der BSA Rocket 3. Evel Knievel versucht über den Brunnen des Caeser’s Palace Casino in Las Vegas zu springen, auf einer Bonneville.

1969 Malcolm Uphill gewinnt die Production TT auf einer Bonneville. Während diesem Rennen gelingt Ihm zum ersten Mal überhaupt eine Runde mit über 100 mph auf einem serienmässig produzierten Motorrad. Die Fabrik in Meriden erreicht Ihren Höchstwert mit 46800 hergestellten Motorrädern.

1970 Malcolm Uphill gewinnt die Production TT wieder, auf einem Dreizylinder, der für zukünftige Ruhmestaten bestimmt sein sollte und der von da an ‘Slippery Sam’ genannt wurde.

1975 Die Produktion der Bonneville wird fortgesetzt, nachdem die Arbeiter eine Genossenschaft geformt haben, um die Fabrik in Meriden am Leben zu erhalten. ‚Slippery Sam‘ gewinnt das Zehn-Runden-Rennen Production TT zum fünften Mal in Folge.

1983 Die Fabrik in Meriden schliesst ihre Tore. John Bloor ersteht den Triumph Markennamen und den Standort Meriden und erlaubt Les Harris, in Devon weiterhin eine kleine Anzahl von Bonnevilles zu produzieren.

1987 Der erste ‘neue’ Triumph Motor, ein Vierzylinder mit 1200cc Hubraum, läuft auf Testrollen.

1990 Triumph kehrt zurück! Sechs neue Modelle werden an der Messe Köln der Öffentlichkeit vorgestellt: die statthaften Trident 750 und 900 Dreizylinder, die Trophy 900 Dreizylinder und Trophy 1200 Vierzylinder für den Touringbereich, und die sportlichen Daytona 750 Dreizylinder und 1000 Vierzylinder.

1994 Die Speed Triple  wird vorgestellt. Sie wird den Motorradmarkt auf den Kopf stellen und die Rückkehr von Triumph zum Motorradsport ermöglichen, dank dem erstmals durchgeführten ‚Speed Triple Challenge Race‘. Triumph bestätigt seine Rückkehr auf den amerikanischen Markt und eröffnet mit Triumph Motorcycles America eine neue Tochterfirma. Die Baugenehmigung für eine neue Fabrik auf einem 40-Hektar Gelände in Hinckley, UK, wird gewährt.

1995 Die Triple Connection Kleidung und Zubehör werden auf den Markt gebracht. Pro Jahr werden circa 12000 Einheiten produziert. Die 30000-ste Triumph aus Hinckley wird nach Australien verschickt.

1996 Die Daytona T595 erobert den Markt. Ihr atemberaubendes Design sorgt für ellenlange Wartelisten. Zwölf Monate später wird eine T595 zum 50000-sten in Hinckley hergestellten Motorrad.

2000 Ein Jahrzehnt nach Triumphs Wiedergeburt kehrt die Bonneville ins Triumph Sortiment zurück. Dieses Motorrad vermochte nicht nur die Fans der alten Bonneville zu überzeugen, sondern auch alle jene, die schlicht und einfach die moderne Funktionsweise und das garantierte einfache Handling eines modernen Zweizylinders zu schätzen wussten.

2002 Ein Grossbrand zerstört die Hauptabteilung der Hinckley-Fabrik komplett. Sie wird wiederaufgebaut, mit den neuesten Werkzeugen ausgestattet, und produziert nur sechs Monate nach dem Feuer wieder. Die Daytona 600 Supersports wird vorgestellt und geniesst einen grossartigen Sieg im ‚Isle of Man TT‘ in 2003, gefahren vom Neuseeländer Bruce Anstey.

2004 Und wieder eine marktrevolutionierende Neuheit. Die Triumph Rocket III wird vorgestellt.. Die Daten des Dreizylinder Motors sind schlicht und einfach atemberaubend. 2294cc, 140 Kubik und 147 ft.lbs zu 2500 Umdrehungen pro Minute. Zum Zeitpunkt des Erscheinens und bis heute war und ist sie das grösste serienmässig hergestellte Motorrad weltweit.

2006 Eine ganz neue, 675cc dreizylindrige Daytona kommt auf den Markt. Sie wird während 4 Jahren in Folge die begehrte ‚King of Supersports’-Auszeichnung von Supertest abräumen, was noch kein Motorrad zuvor erreicht hatte. In Thailand wird ‚Factory 4‘ eröffnet und die Anzahl der hergestellten Motorräder pro Jahr steigt auf 41974 an.

2007 Die Street Triple, ein Mix des Designs und Unterhaltungswerts der Speed Triple und der Power und Fahrbarkeit der Daytona 675, gibt ihr Debüt und schafft augenblicklich ein neues, höchst erfolgreiches Segment auf dem Motorradmarkt.

2009 Triumph beginnt seine Reise in den ‘R’-Sektor mit der neuen Street Triple R. Genauere Bremsen und bessere Federung heben den Branchenleader in neue Höhen.

2010 Triumph Hinckley erweitert das Segment mit der 1600cc Zweizylindrigen und bringt Triumph seinen Ruf für exzellentes Design und Handling auf dem Mainstream Cruiser Markt ein. Das Motorrad beeindruckt das UA Magazin ‚Cycle World‘ so sehr, dass es zum ‚Cruiser of the Year’ gewählt wird.

2011 Noch nie hat Triumph so viele neue Motorräder gleichzeitig vorgestellt! Neu führt die britische Traditionsmarke die Tiger 800 & 800CX, die Speed Triple, Daytona R, America Speedmaster und die Thundebird Storm im Segment.

2012 110-Jahre Triumph Motorräder. Das Jubiläum wird mit einigen Neuheiten standesgemäss gefeiert. Die Tiger Explorer, 1215cc, wagt sich in den Adventure-Markt vor. Derselbe Motor wird auch für die neue Triumph Trophy verwendet. Um das geschäftige Jahre abzurunden, erhalten die  675cc Street Triple und Daytona durchgreifende Updates. Die Verkaufszahlen erreichen 50000 Stück, unterstützt durch die neue Tochterfirma Triumph Brasilien.

2013 Triumphs Marktanteil im +500cc-Sektor erreicht 6.2% und Triumph expandiert weiter: Triumph India wird eröffnet.